Gestaltung von Koordinations-Infrastruktur für Wissensarbeit in Organisationen
Ihre Organisation hat ein Prozessmanagement. Es dokumentiert Abläufe, speichert sie in einem Tool wie BIC ab. In einer anderen Abteilung werden mit ITIL und ITSM Services gebaut. Agile gibt Routinen vor. MS365, Confluence, ServiceNow – die Werkzeuge sind da.
Und, wie läuft es so mit der Wissensarbeit?
Wissen liegt in privaten SharePoint-Ordnern. Teams entwickeln parallele Lösungen, ohne voneinander zu wissen. Meetings ohne Ende, weil niemand asynchrone Infrastruktur gebaut hat. ServiceNow ist in Inseln aufgebaut. Informelle Kanäle halten das System am Laufen – unsichtbar für Führungskräfte, fragil bei jedem Personalwechsel.
Das ist kein Kommunikationsproblem. Das ist ein Architekturproblem.
Prozessstandards und Governance – wenn es sie dann gibt – sind Einschränkungen – sie sagen Ihrer Organisation, was sie nicht tun soll. Sie sagen ihr nicht, was sie bauen soll. Dafür braucht es Gestaltung: Gespräche mit den Menschen, die tatsächlich in der Organisation arbeiten. Sichtbarmachung der Wissensflüsse, die wirklich existieren. Infrastruktur, die aus dem organisch Gewachsenen tragfähige Architektur macht.
Peter Drucker hat in den 1950er Jahren beschrieben, dass Wissensarbeit anderes Management erfordert als eine Produktionsumgebung.
Was braucht Ihre Organisation, um Wissen verfügbar zu machen, nutzen zu können und effektiv zum Fließen zu bringen?
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